Dr. phil. Jonathan Kriener, Heilpraktiker für Psychotherapie Motivation, Prävention, Nachsorge bei psychosozialen Krisen, Essstörungen, Substanzmissbrauch
Dr. phil. Jonathan Kriener, Heilpraktiker für PsychotherapieMotivation, Prävention, Nachsorgebei psychosozialen Krisen, Essstörungen, Substanzmissbrauch 

Zur Person

m Zusammenhang mit Fällen von Sucht in meiner Familie stehe ich seit 1995 mit cleanen Süchtigen und ihren Angehörigen in Kontakt. Seit 2010 unterstütze ich ehrenamtlich und informell Menschen mit Essstörungen, Drogenproblemen und Depressionen bei ihrer Genesung. Seit 2019 bin ich Heilpraktiker für Psychotherapie und biete meine Dienste Menschen in psychosozialen Krisen freiberuflich an.

 

Ausgebildet bin ich als Philologe und Politikwissenschaftler. Als solcher habe ich von 2001 bis 2018 an Forschungseinrichtungen und Universitäten im In- und Ausland geforscht und gelehrt, z. B. am Georg-Eckert-Institut, am Kulturwissenschaftlichen Institut, am Orient-Institut Beirut, sowie an den Universitäten Bochum, Tübingen, Marburg und Halle. In dieser Zeit habe ich mich u. a. mit Sichtweisen der Pädagogik, Sozialpsychologie und Geschichtswissenschaft auseinandergesetzt, die für das Verständnis psychischer Störungen relevant sind (z. B. Norbert Elias, Alain Ehrenberg). 1992 bis 2002 habe ich als Pflegeassistent in der LVR Klinik Bonn sowie als Fremdsprachendozent an verschiedenen Einrichtungen gearbeitet.

 

Sucht, Esstörungen und andere psychischsoziale Notlagen stellen sich mir als systemische Störungen dar, die auch die Partner und Familien der Betroffenen beeinträchtigen. Für sie kann das Problem ebenso bedrohlich werden wie für die Betroffenen selbst. In einer so verzweifelten Lage haben viele Menschen nachhaltig Hilfe in einem Selbsthilfeprogramm auf Basis der 12 Schritte und 12 Traditionen gefunden. Das habe ich selbst viele Male beobachtet und das zeigen auch wissenschaftliche Studien (z. B. Krentzman, Amy R. et al. 2010. How Alcoholics Anonymous (AA) and Narcotics Anonymous (NA) Work: Cross-Disciplinary Perspectives. In Alcoholism Treatment Quarterly 29 (1), S. 75–84; Ruckstuhl, Lea (2012): Angehörigen-Selbsthilfe und Co-Abhängigkeit. In Suchtmagazin 38 (1), pp. 16–18; Hertz, Pnina et al. (2012): Attachment Styles and Changes among Women Members of Overeaters Anonymous Who Have Recovered from Binge-Eating Disorder. In Health & Social Work 37 (2), pp. 110–122) ebenso wie eigene Mitgliederbefragungen dieser Programme (z. B. AA, Al-Anon, NA und OA).

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© Jonathan Kriener